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Aurobindo Fentanyl Pflaster 50 µg/h – Wirkung, Anwendung und Vorsicht

Aurobindo Fentanyl Pflaster 50 µg/h – Wirkung, Anwendung und Vorsicht

Chronische Schmerzen stellen für viele Patientinnen und Patienten eine enorme Belastung dar. Besonders bei Tumorschmerzen oder starken, therapieresistenten Schmerzen kommen opioidhaltige Medikamente wie das Fentanyl Pflaster 50 µg/h von Aurobindo zum Einsatz. Es zählt zu den stärksten Schmerzmitteln überhaupt und wird transdermal angewendet – das heißt, der Wirkstoff gelangt über die Haut direkt in den Blutkreislauf.

Was ist Fentanyl und wie wirkt es?

Aurobindo Fentanyl Pflaster 50

Fentanyl ist ein synthetisches Opioid, das etwa 100-mal stärker wirkt als Morphin. In Pflasterform wird es kontrolliert und kontinuierlich über einen Zeitraum von 72 Stunden abgegeben. So sorgt es für eine konstante Schmerzlinderung, ohne dass Tabletten regelmäßig eingenommen werden müssen. Die Dosierung von 50 µg/h bedeutet, dass pro Stunde 50 Mikrogramm Fentanyl über die Haut aufgenommen werden.

Die Wirkung beginnt meist innerhalb von 12 bis 24 Stunden nach dem Aufkleben des Pflasters. Der Wirkstoff bindet im zentralen Nervensystem an sogenannte Opioidrezeptoren und blockiert so das Schmerzempfinden. Gleichzeitig kann es beruhigend und entspannend wirken, was insbesondere bei krebsbedingten Schmerzen oder schweren chronischen Leiden von Vorteil ist.

Anwendung und Hinweise

Das Fentanyl Pflaster 50 wird auf eine unverletzte, trockene und haarfreie Hautstelle geklebt – bevorzugt auf Oberkörper oder Oberarm. Die Stelle sollte während der gesamten Tragedauer nicht stark erhitzt werden, da Wärme die Wirkstoffaufnahme beschleunigen und zu einer Überdosierung führen kann.

Wichtige Hinweise zur Anwendung:

  • Pflaster alle 72 Stunden wechseln, möglichst zur gleichen Uhrzeit

  • Hautstelle vor dem Aufkleben nicht eincremen

  • Nicht auf gereizte oder verletzte Hautstellen aufkleben

Kontakt mit Wärmequellen wie Wärmflaschen, Heizkissen oder Saunabesuchen vermeiden

Vorsichtsmaßnahmen und Nebenwirkungen

Da Fentanyl extrem wirksam ist, sind strenge Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Schon geringe Dosierungsfehler können zu Atemdepression (verlangsamter Atmung) führen – eine lebensbedrohliche Nebenwirkung. Deshalb darf Fentanyl ausschließlich bei Patienten angewendet werden, die bereits opioid-erfahren sind.

Mögliche Nebenwirkungen umfassen:

  • Schläfrigkeit, Benommenheit

  • Übelkeit und Verstopfung

  • Atemprobleme

  • Hautreizungen an der Klebestelle

  • In seltenen Fällen: Bewusstlosigkeit oder Kreislaufprobleme

Es ist wichtig, die Reaktion des Körpers genau zu beobachten, insbesondere in den ersten Tagen nach Therapiebeginn oder bei Dosiserhöhungen.

Missbrauchsgefahr und sichere Anwendung

Fentanyl gilt als hochgefährlich im Missbrauchsfall – insbesondere wegen der schnellen und starken Wirkung. Der Wirkstoff kann bereits in sehr geringen Mengen tödlich sein, insbesondere für Kinder oder Haustiere, wenn diese mit gebrauchten oder heruntergefallenen Pflastern in Kontakt kommen. Daher sollten Pflaster sicher entsorgt und außerhalb der Reichweite Dritter aufbewahrt werden.

Auch im Rahmen der Schmerztherapie sollte das Medikament niemals eigenmächtig abgesetzt oder dosiert werden. Eine enge ärztliche Begleitung ist unverzichtbar.

Fazit

Das Fentanyl Pflaster 50 µg/h von Aurobindo bietet eine effektive und langanhaltende Schmerzlinderung bei schweren chronischen Schmerzen. Aufgrund der hohen Potenz ist jedoch besondere Vorsicht geboten – sowohl in der Anwendung als auch in der Lagerung. Wer die Therapie verantwortungsvoll und unter ärztlicher Anleitung durchführt, profitiert von einer deutlich verbesserten Lebensqualität.

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